Analyse der OpenStreetMap-Gebäudeabdeckung in Österreich

Die OpenStreetMap-Gebäudeabdeckung ist in Österreich von Region zu Region äußerst unterschiedlich; das zeigt die Analyse, die ich vor kurzem durchgeführt habe.

Warnung: Diese Karte soll keine Aufforderung sein, unkritisch Gebäudeumrisse von amtlichen Karten abzuzeichnen. Stattdessen soll sie als erste Annäherung an die Antwort auf die Frage, wo es in Österreich bezüglich Gebäudeabdeckung (und indirekt wahrscheinlich Adressdaten) noch Aufholbedarf gibt, dienen. Ich bitte daher, bei der Erfassung von Daten in OpenStreetMap die üblichen qualitätssichernden Maßnahmen zu treffen!

Für Ungeduldige: Vollbild-Karte, Statistik-Seite.

Beispiel Wien

Im folgenden ein paar Beispiele von einzelnen Regionen in Österreich.

Mit gutem Beispiel voran: Tirol

Die OSM-Gebäudeabdeckung  in Tirol ist größtenteils sogar in den kleinen Seitentälern des Inntals beeindruckend gut.

Beispiel Wörgl und Umgebung

Noch viel zu tun: Nördliches Burgenland

Im oberen Burgenland ist teilweise auch in den größeren Ortschaften noch nicht sehr viel passiert.

Beispiel Neusiedl am See und Umgebung

Vorarlberger Unterland: Stellenweise gut

In Vorarlberger Unterland liegt das größte Verbesserungspotential in Lustenau und im Bregenzerwald.

Beispiel Bregenz, Dornbirn, Lustenau

Hat noch viel vor: Südoststeiermark

Die Stadt Graz hat eine gute Abdeckung, während es Richtung Südosten noch großes Verbesserungspotential gibt.

Beispiel südöstliche Steiermark

Mission: Machen wir das Ding grün!

Diese Karte soll einerseits zur Analyse und Visualisierung der OpenStreetMap-Gebäudeabdeckung in Österreich dienen, und andererseits ein Ansporn sein, die Situation zu verbessern. Ich bin schon dabei, die automatische (eventuell tägliche) Aktualisierung der Karte (zumindest des OpenStreetMap-Anteils) zu implementieren, damit Änderungen auch möglichst bald sichtbar werden.

Noch etwas zum Aufruf: Die eigentlich wichtige Information für die Geodatenbank neben den Gebäudeumrissen sind klarerweise die dazugehörigen Adressen. Daher meine Bitte: Erfasst bitte die Gebäude und wenn möglich gleich die dazugehörigen Adressdaten!

Wie wurde die Karte gemacht?

Zur Erstellung der Karte bin ich folgendermaßen vorgegangen:

  1. Download aller Tiles auf Zoomlevel 16 von basemap.at mit diesem Skript
  2. Extrahieren der Gebäudefläche anhand der Farbe und Einfärben in rot mit diesem Skript
  3. Herunterskalieren der Zoomlevel-16-Tiles auf andere Zoomlevels (fünf bis 15) mit diesem Skript
  4. Rendern der OpenStreetMap-Tiles nur mit Gebäuden und Einfärben derselben in grün mit diesem Mapnik-Stil
  5. Ebenfalls Herunterskalieren der OpenStreetMap-Tiles auf die Zoomlevels fünf bis 15
  6. Rendern von Grenzen, Städte- und Ortsnamen mit diesem Mapnik-Stil
  7. Erstellen einer Leaflet-Karte mit den einzelnen Layern

Den gesamten Quellcode aller Skripte und der Leaflet-Seite findest du hier.

Ich freue mich über Feedback!

58 Comments

  1. Ahoi Thomas!
    Danke für die wunderschöne Kompilation. Es ist ein Genuss zu schauen, wo was weitergeht und wo noch viel zu tun ist. Und die mappenden Perfektionisten wissen sofort, wo sie noch nachbessern müssen…

    lg Bernhard

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  2. Habt ihr in Österreich nicht bestimmt auch dasselbe Aktualitätsproblem bei den Gebäuden im Liegenschaftskataster wie bei uns in Deutschland? Gebäude sind zwar einmessungspflichtig (außer in Thüringen), aber nicht jeder Bauherr meldet sich bei einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Vermessungsamt.

    Daher sollte man grundsätzlich Gebäudebestände aus dem Kaster nicht 1:1 in OSM übertragen, sondern vorher noch einmal mit einem aktuellen Luftbild (max. 3 Jahre alt) überprüfen, ob die Gebäude auch noch stehen (die Ämter merken das Abreißen meist nicht).

    Reply

    1. Hallo Michael,

      danke für deinen Kommentar. Ich gebe dir zu 100 % Recht. Ich habe jetzt im Artikel ganz oben eine entsprechende Warnung hinzugefügt.

      Schöne Grüße
      Thomas

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  3. Ich versuche gerade, eine Liste aller Adressen in Österreich zu bekommen.

    Es wäre cool wenn wir eine Ähnliche Karte hätten, wo alle Gebäude grün eingezeichnet sind, die schon eine Adressen haben, und alle Gebäude rot, die noch keine
    Adressen haben.

    Würd mich freuen dich kennenzulernen.

    Reply

    1. Hallo Edmund,

      ja, das klingt tatsächlich interessant, und ist wahrscheinlich gar nicht so schwer umzusetzen. Man macht alle Gebäude grün, die entweder selbst entsprechende addr-Tags haben oder Nodes / Ways beinhalten, die das tun.

      Ich arbeite jetzt gerade an einer Auswertung pro Gemeinde, wie hoch die Abdeckung in % ist (natürlich gilt auch hier: als Annäherung, kein wörtlich zu nehmender Wert). Als nächsten Schritt könnt man aber tatsächlich deinen Vorschlag andenken.

      Thomas

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    2. Hallo,
      es gibt schon so eine Karte wo Gebäude mit Adressen grün/ ohne Adresse rot dargestellt werden können (siehe folgender Link).
      http://qa.poole.ch/
      Rechts oben kann ausgewählt werden was dargestellt werden soll.

      Gruß Martin

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    1. Hi Harry,

      the map and its contents are CC-BY 3.0, so you are free to use and share any part of the map under the terms of the license. I’m happy to hear that it has chances to be the image of the weeek!

      Thomas

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  4. Hallo Thomas,
    das ist ja ein geniales Tool.
    Wie ich bemerkt habe hast du auch an eine Auto- Aktualsierung gedacht.

    Nach erfolgter OSM Edit Sitzung kann man daher den Erfolg der eigenen Bemühung bereits am Folgetag durch Schwinden von Roten Flächen bewundern, das spornt immens an.

    Zu den nützlichen Tool´s der Geofabrik
    http://tools.geofabrik.de

    habe ich daher nun auf meinem PC eine weiteres Lesezeichen angelegt:
    http://thomaskonrad.at/2014/08/analyse-der-openstreetmap-gebaudeabdeckung-in-osterreich/

    Hans

    Reply

    1. Hallo Hans,

      danke für die Blumen! Ja, die Daten werden aktualisiert, sobald es bei Geofabrik einen aktualisierten Dump gibt (ich prüfe das alle 6 Stunden via cronjob).

      Übrigens: Wenn du dein Lesezeichen auf http://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/ änderst, erhältst du gleich die (noch backfrische) Statistik-Applikation mit Zahlen zu den einzelnen Bundesländern, Bezirken und Gemeinden.

      Viel Spaß!
      Thomas

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  5. Hallo Thomas,
    hervorragend gemappte Regionen in Österreich kommen nur auf einen -enttäuschenden- maximalen Erfassungsgrad von 94%. Den maximal erziehbaren Erfassungsgrad muss man wohl im Licht dessen betrachten dass in der BEV- Basemap Karte vielfach in der Realität längst nicht mehr existente Gebäude weiter bestehen.

    Offensichtlich wird vom Basemap Team nur dann gelöscht wenn es auf den Abriss- Flächen zu einem Neubau kommt.

    Interessant fände ich den Ansatz wenn Gemeinden ihre Neubauten neben der Meldung an das BEV (mit dem derzeit proprietärem JAVA Verortungsclient des AGWRII) auch gleich in die Openstreetmap Karte eintragen würden. Noch besser fände ich es daher gleich des veraltete BEV Verortungstool im AGWRII, durch JOSM und einem speziellen JOSM Gemeinde- Behörden Plug-In zu ersetzen.

    Hans

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    1. Hallo Hans,

      deshalb werden jetzt alle Regionen, die einen Abdeckungsgrad von über 85 % haben, als “praktisch vollständig” markiert. Siehe http://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/.

      Der Ansatz ist tatsächlich interessant, aber ich schätze (nur gefühlsmäßig) den österreichischen Gemeindeverwaltungsapparat nicht als innovativ und offen genug ein, dass das tatsächlich passieren würde.

      Thomas

      Reply

  6. Hallo eduardo,
    von Basemap Gebäudeumrisse abzeichnen ist generell NICHT! empfehlenswert.
    Basmap liefert relevante Informationen bezüglich Adressen Straßen/Hausnummern.

    Gebäudeumrissse erfasst man besser in der Natur oder über das -Tu Felix Austria- sehr hochwertige geoimage.at Luftbild.

    Auf Basmap gibt es difinitiv derzeit keine Kultur Gebäudeumrisse nicht mehr existenter Objekte wieder zu entfernen da Gemeinden bei der Übermittlung von Abrissinformationen eher lasch sind.

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    1. Die Basemap liefert nur sehr schlechte Informationen über die Adresse eine Gebäudes bei mir hier.

      In meiner Gegend muss ich direkt zum Haus gehen und in die Briefkästen gehen, weil
      absolut unklar ist, welche Adresse jetzt welche Stiege hat. Hier in Favoriten ist es das totale Chaos. Straßennahmen haben mit Stiegennummern gar nix zu tun.

      Leider werten Stiegennummern nicht gerendert.

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  7. Hallo Tom,
    ich denke Du dust der öffentlichen Verwaltung über deren Innovationsfähigkeit eher unreicht sonst stünde Openstreetmap in Österreich in manchen Regionen derzeit nicht bereits derermaßen gut da.

    Übrigens der Gemeinde Verortungsclient des BEV (Tool der AGWRII Plattform) bietet den Gemeinden zur Verortung von Adresspunkten eine Gültigkeits-Prüfroutine Abfrage der digitalen Katastermappe ob sich die Adresse wirklich auf dem richtigen Grundstück befindet, sowie ein wahlweises Luftbild als Hintergrundlayer zur leichteten Orientierung im Gelände (notwendig zur Setzten des Adresspunktes bei größeren Grundstücken).

    Gebäudeumrisse werden hingegen von den Gemeinden nicht geliefert, folgende Gebäudeumrissquellen und daraus resultierende untershiedliche Gebäudeumrisse in Österreich habe ich registriert.
    * DKM Gebäudeumrisse Vermessungsdaten (sehr lückenhaft)
    * BEV, Basemap Gebäudeumrisse vom Luftbild vermutlich geoimage.at
    * Tirol Tiris, Tiroler Landesregierung vom Luftbild vermutlich ebenfalls geoimage.at
    * Teleatlas Gebäudeumrisse
    * Navteq Gebäudeumrisse
    * Google hochaulösende 3D Luftaufnahmen (wie aktuell Google solch teure Gebäudeumrisse halten kann muss sich erst zeigen)
    * Openstreetmap diverse Luftbilder und vorort Aufnahme

    Ein Interessanter Ansatz wäre bei Gemeinden mit einem Openstreetmap Erfassungsgrad von mehr als 80%, Dein Tool dahingegehend als Analysetool umzukehren dass Behörden daraus ihre Fehler bei den Adressen und Gebäudeumrissen ableiten können. Das BEV könnte daraus den Gemeinden einen Fehlerrreport über ihre Adressen erzeugen.

    Workflow
    Eine Gemeinde erzeugt eine Adresse
    mit dem nächsten Luftbildern folgen anschließend vom BEV und von der Openstreeetmap Gemeinschaft zwei unterschiedliche Gebäudeumrisse.
    Beide werden anschließend laufend mittels Deinem Tool kreuzweise farblich überlagert und so permanent verglichen.

    Die Basmap Karte (Tiris Maps) dient dann als verbindliche Karte für diverse Einsatzorganisationen, Openstreetmap hingegen für allgemeinde Anwendungen ohne besondere Sicherheitsrelevants.

    Beide gewinnen voneinander

    Reply

  8. Hallo,
    interessante Idee.
    Ich stamme aus Wiener Neustadt. Und bei genauer Betrachtung der beiden Karten muss ich feststellen, dass manche Gebäude auf einer der beiden Karten falsch eingezeichnet sein muss, da sich die Umrisse überlappen. Also, obwohl die Gebäude auf OSM eingezeichnet sind, gibt es noch rote Einfärbungen.
    lg,
    Helmuth

    Reply

    1. Hallo Helmuth,

      ja, deshalb steht auf der Seite auch ganz oben die Warnung, dass man nicht 1:1 von der basemap abzeichnen soll. Es soll nur eine Annäherung daran sein, wo es noch viel zu tun gibt und gleichzeitig eine Motivation, schlecht erfasste Gebiete zu erfassen. In Wiener Neustadt ist z.B. deutlich sichtbar, dass noch sehr viel fehlt. Aber ich gebe dir Recht, man darf die basemap keinesfalls wörtlich nehmen!

      Schöne Grüße und Happy Mapping,
      Thomas

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  9. Mir wurde gesagt dass es bei der Digitalen Katastralmappe DKM -außer auf expliziten Antrag des Liegenschaftseigentümers- keinen Mechanismus gibt wie Gebäudeumrisse nach einem Abriss ohne Neubebauung wieder gelöscht werden.

    In der Basemap finden sich – zum Beispiel beim Haus Schwendt 37 St. Ulrich in Tirol- eindeutig Gebäudeumrisse welche aus der DKM stammen. Höchste Vorsicht also beim abzeichnen von der Basemap. Es ist gut möglich dass blind von der amtlichen Karte abgezeichnete Gebäude in der Natur längst nicht mehr existieren.

    Beispiel Fieberbunnerstraße 37 St. Johann in Tirol vor 10 Jahren abgebrannt.

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  10. Zuerst einmal muss ich anmerken, dass es durchaus eine gute Sache ist, die Gebäudeabdeckung in Österreich zu analysieren.
    Nur versteh ich dann nicht, warum wir diese Daten nicht schon längst in OSM importiert haben.
    Ich verstehe schon, dass ein Massenimport aller Gebäude in Österreich absolut sinnlos wäre, aber ich hätte da an einen kontrollierten Import gedacht.
    Wenn ich Gebäude mappe, gehe ich wie folgt vor: ich zeichne zuerst die Basemap Gebäude ab, um sie nachher mit Geoimage zu kontrollieren.
    Mein Vorschlag wäre (ich habe diesen Vorschlag bereits am Wiener Stammtisch unterbreitet, mir wurde aber kein Gehör geschenkt), die Gebäude ortschaftsweise zu importieren und dann manuell mit Geoimage abzugleichen!
    Denn wenn du die Daten der Basemap in deine Karte bekommst, müssten sie, falls ich das richtig verstehe, auch zum Importieren in die OSM verfügbar sein, wenn nicht, würde ich gerne wissen warum!
    Es wird ja schon an einem Plugin für JOSM gebastelt, dass aber momentan leider noch nicht perfekt funktioniert (was nicht ist, kann ja noch werden, ich will hier denjenigen, der dieses Projekt dankenswerter Weise in Angriff nimmt nicht runtermachen).
    Ich verstehe nur nicht, dass man die Basemap Gebäude in diese Analyse einfach so importieren kann, während man dafür in JOSM extra ein Plugin basteln muss!
    Meine ganz Große Bitte an die wäre: Bitte stell mir diese Daten irgendwie zur Verfügung (hab leider keine Programmierkenntnisse, also bitte so einfach wie möglich) oder importier sie für mich kontrolliert in denen von mir genannten Ortschaften! Ich würde diese Ortschaften dann im Anschluss kontrollieren, damit man sie bezüglich der Gebäudeabdeckung als fertig werten kann!
    Danke schon im Voraus für die Zusammenarbeit, mein Anliegen ist einfach nur, nicht immer so viel über OSM zu diskutieren, sondern mehr Taten sprechen zu lassen! Ich würde es auch sehr sinnvoll finden, wenn zusätzlich zu den Stammtischen noch monatliche Mappingparties abgehalten werden würden!

    Reply

    1. Hallo Thomas!

      Das Problem ist, dass die Gebäudeumrisse nicht als Vektordaten zur Verfügung stehen. Und aus JPEG-Tiles mit niedriger Qualität die Umrisse rauszurechnen ist nicht trivial. Paul Wölfel und ich haben zum Vektorisieren der Gebäudeumrisse ein JOSM-Plugin erstellt (https://github.com/JOSM/JOSM-areaselector), das aber wie du richtig sagst noch nicht perfekt funktioniert. Aus diesen Gründen ist ein Import wie du ihn beschreibst leider noch nicht möglich.

      Außerdem muss man sagen, dass die Qualität der Gebäudeumrisse speziell am Land oft ziemlich mies ist. Das bestätigen auch diverse Kommentare weiter oben. In Wien z.B. ist die Qualität jedoch sehr hoch.

      Wenn es vielleicht jemand schafft, alle Gebäudeumrisse auf der basemap mit hoher Qualität zu vektorisieren oder falls die Daten auf dem OGD-Portal der Stadt Wien freigegeben werden, kann man ja über einen solchen kontrollierten Import nachdenken. Beides halte ich *kurzfristig* aber für unwahrscheinlich.

      So long
      Thomas

      Reply

  11. Hallo, ich hätte da eine Frage zu dem Areaselector Plugin:
    Ich hab es vor ein paar moneten wieder einmal probiert und da war es bei einfachen einfamilienhäusern durchaus brauchbar, nur funktioniert das plugin zur zeit bei mir nicht mehr, hab aber keine ahnung warum!
    Vl könntest du mir ja helfen!

    Mfg, Thomas

    Reply

  12. Ich sehe dass zB der Baumgartner Friedhof in Wien als eine Ansammlung
    sehr vieler Gebäude dargestellt wird, obwohl es natürlich nur Gräber sind.

    Andere Friedhöfe enthalten auch Gebäude die es nicht gibt.

    In Wien ist wirklich Alles als Gebäude eingezeichnet auch Garagen und
    Geräteschuppen aus modernden Holz.

    Reply

    1. Hallo Erich,

      ja, da gibt es noch ein Problem mit der Farberkennung bei den Basemap-Tiles. U.a. in Neusiedl am See gibt’s dasselbe Problem. Ich werde mich demnächst diesem widmen.

      Danke für die Meldung,
      Thomas

      Reply

  13. Leider funktioniert die Datenaktualisierung nicht mehr. War/ist ein tolles Tool für uns bei der Adress- und Häusereinpflegung (Bezirk Rohrbach in OÖ bereits abgeschlossen).

    Wird hier noch was gemacht?

    Reply

    1. Hallo Gerhard,

      funktioniert wieder – der Update-Prozess hatte sich verschluckt 🙂 Danke für die Meldung!

      Schöne Grüße

      Reply

  14. Vielen Dank für die super Idee Tom!

    Nachdem nun in meinem Bezirk die Gebäude fast abgeschlossen sind und die Address-Erfassung im Laufen ist, bin ich auf der Suche nach jemanden, der mir bei einem Folgeprojekt helfen kann:

    ich bin in einer Freiwilligen Feuerwehr und ich möchte die Gebäude-Daten der OSM jetzt etwas weiter nutzen. Wir möchten in unserem Einsatzbereich alle Objekte auf gedruckten Karten darstellen – und zwar zB mit einer Straßenkarte und/oder einem Satellitenbild im Hintergrund, darüber die Gebäude mit besonders gut lesbaren Adressen und zusätzlichen Infos, die NICHT in der OSM vorliegen (die Namen der Inhaber und die Hausnamen, die nicht allgemein getagged sind) und dort auch nicht landen sollen.

    Leider sind für mich die Dokus über Leaflet, Openlayers usw. nicht so ohne weiteres umsetzbar, vor allem, da ja zusätzliche Infos einfließen sollen.

    Da du ja sehr viel Fachwissen in dem Bereich hast, das mir absolut fehlt: hättest du eine Idee, wie ich sowas umsetzen, oder an wen ich mich da wenden könnte?

    Danke
    Klemens

    Reply

    1. Hallo Klemens,

      ich empfehle dir hier, mal ein Auge auf Mapbox Studio zu werfen, mit dem zu deine eigenen Kartenstile entwerfen und dafür auch eigene Datenquellen (in deinem Fall Hausnamen etc.) verwenden kannst. Du musst dazu die Daten auf den Mapbox-Server hochladen und kannst dann darauf zugreifen. Mit einem Gratis-Account bei Mapbox bist du zwar bzgl. Kartenzugriffe limitiert, aber für ein paar gedruckte Karten reicht es allemal.

      Lustig: Ich soll für die Freiwillige Feuerwehr bei mir daheim genau dasselbe machen. Ich habe schon einen Kartenstil angefangen, der z.B. Sirenen, Hydranten (ein Mitglied hat mit eine Hydrantenliste gegeben) und Löschteiche farblich hervorhebt. Zusätlich werde ich, wie du auch erwähnt hast, Hausnummern stärker hervorheben.

      Bevor ich beim Stil weiterarbeite, möchte ich die Adressen in der Gemeinde noch fertigstellen. Es fehlen noch ca. 500 von den 2000. Ich kann dir dann gerne den Kartenstil schicken, den du dann auf deine Gegend anwenden kannst. Das kann aber noch dauern.

      LG
      Thomas

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  15. Ich möchte zum Bezirk Südoststeiermark noch folgendes anregen (gilt im Übrigen auch für zahlreiche andere steirische Bezirke):
    Seit der Gemeindezusammenlegung Anfang 2015 stimmen die Einträge der Gemeinden nicht mehr. Einerseits wurden bestehende Gemeinden zusammengelegt, aber auch Gemeindegrenzen insofern neu gezogen, als dass alte Gemeinden “zerrissen” wurden bzw. auch gar in andere Bezirke “abwanderten”.
    Dies sollte bei der Statistik berücksichtigt werden, denn klickt man auf “Südoststeiermark” http://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/623, so kommen noch die alten Gemeinden.

    Reply

  16. Ich hätte bzgl. dem Erfassen von Häusern/Hausnummern folgende Frage: Gibt es eine Website, wo die Häuser nicht nur mit Hausnummern, sondern vor allem auch mit Straßennamen bzw. Ortsteilnamen zu sehen sind? Oder ein amtliches Verzeichnis, wo klar ersichtlich ist, welches Haus eines Ortsteils welche Nummer hat.
    Auf basemap.at z.B. stehen bei den Häusern auch immer nur die Nummern drauf, aber nicht, welche Straße bzw. Orteil das ist. Im Speziellen, wenn 2 Ortsteile zusammenstossen, ist das ein sehr grosses Problem. Am Lande folgen die Hausnummern in der Regel keiner Straße bzw. Straßenseite, wie das in der Stadt üblich ist (z.B. linke Straßenseite gerade Nummern, rechte Straßenseite ungerade Nummern und das ganze aufsteigend von einem Punkt weg), sondern ist historisch gewachsen und wirkt damit zugleich “chaotisch”, weil z.B. die Hausnummer 1 von der Hausnummer 2 durchaus 10km entfernt sein kann. Ergo kann man überhaupt keine Systematik anwenden, sondern muss sich verlassen, was in einer anderen Karte wie basemap zu finden ist. Nur, habe ich z.B. 2 Häuser im Abstand von ein paar Metern, die zu 2 Ortsteilen gehören können, nur mit Hausnummer versehen, so ist es unmöglich basierend auf diesen Informationen herauszufinden, zu welchem Orteilsteil das Haus gehört! Es kann die Anschrift “Orteil A 100” haben, aber auch “Ortsteil B 100”.
    Aber gerade für Navigationsgeräte ist das von zentraler Bedeutung, dass am Lande nicht nur die Hausnummern korrekt sind, sondern auch die Ortsteile! Ich finde z.B. bei google maps immer wieder “Fantasieadressen”, wo man den Ortsteil + Hausnummer eintippt, das aber real wo ganz anders liegt, als es die Karte suggeriert. Und auch wenn man nach Adressen in openstreetmap sucht, soll ja auch der richtige Standort ausgegeben werden und nicht irgendeiner, der (vermutlich) in der Nähe liegt. Weil, wie oben schon beschrieben, nicht selten zwischen einer Hausnummer (z.B. 160/161) 10km oder mehr an Entfernung liegen können.

    Reply

    1. Hallo,

      nein, ich kenne keine Karte, wo Straßennamen und Ortsteilnamen gerendert werden. Aber: Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen hat vor kurzem die Österreichische Adressdatenbank freigegeben, in der diese Informationen alle enthalten sind. Und die Adressen entsprechen genau denen der basemap: http://www.bev.gv.at/portal/page?_pageid=713,2573888&_dad=portal&_schema=PORTAL

      Hier lassen sich die Infos rausziehen. Ich habe übrigens schon ein Plugin für JOSM erstellt, das mit einem Mausklick einem im Editor markierten Objekt die richtige Adresse anhand dieses Datensatzes zuordnet (auch Straße, Hausnummer, Hausname, PLZ, Gemeinde). Die Daten kommen dabei von einem Reverse Geocoder, den ich geschrieben habe: http://bev-reverse-geocoder.osm.thomaskonrad.at/

      Das einzige Problem hierbei: Die Lizenz der Daten ist (noch) nicht kompatibel mit OSM. Thomas Rupprecht (siehe Mailingliste talk-at) ist mit dem BEV in Kontakt und versucht ein Exklusivnutzungsrecht zu bekommen. Leider kann ich erst dann das Plugin veröffentlichen.

      LG
      Thomas

      Reply

      1. Hallo,

        Welche der BEV-“Produkte” beinhaltet das Adressverzeichnis? Denn, auf basemap wird ja immer nur die Hausnummer angezeigt, aber nicht der dazugehörige Straßenname. Zumindest ist das in dieser Karte (http://www.basemap.at/application/index.html#{“center”:[1768861.4638075996,5934387.273104532],”zoom”:17,”rotation”:0,”layers”:”1000000000″}) so. Das führt aber genau zu dem von mir oben beschriebenen Problem, speziell in ländlichen Regionen, wo es keinen Hausnummerierung nach Straßen gibt, sondern nach Ortschaften/Siedlungen oder sonst was.

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  17. Ich würde gerne wissen, wie sich die Quote der Gebäudeabdeckung errechnet, da aufgrund Beobachtungen mir diese Zahl am Beispiel der Bezirkshauptstadt Feldbach in der Südoststeiermark nicht ganz nachvollziehbar erscheint.
    Wird die Quote aus [Anzahl Häuser auf OSM] dividiert durch [Anzahl Häuser auf basemap. at] errechnet oder aus [Fläche aller Häuser auf OSM] dividiert durch [Fläche aller Häuser auf basemap.at]? Im Speziellen, wenn ersteres zutrifft, so ist mir die dzt. Quote von 84% von Feldbach in der SO nicht nachvollziehbar. 84% sind abgedeckt lt. dzt. Info unter http://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/62316) oder anders gesagt 16% fehlen – das wäre rund ein Sechstel oder noch anders gesagt, jedes 6. Haus würde fehlen.
    Dazu einige Überlegungen:
    Betrachtet man nun diese oben verlinkte Karte, sieht man, dass einige Gebäude auf OSM (grün) einen kleineren Umriss als auf basemap.at (rot) haben, aber dennoch vorhanden sind. Ich habe grob fehlende Häuser auf der Karte abgezählt und bin auf rund 25-30 Häuser gekommen, dazu einige recht große, die auf der Karte sofort auch ersichtlich sind und zudem gar nicht mehr existieren, weil abgerissen worden (z.T. schon vor über 5 Jahren, so z.B. das auf der Karte sehr markante “T-förmige” Haus im Norden von Feldbach samt aller kleinen Gebäude rund herum – dieses Gelände war der Fleckviehzuchtverband, dessen Halle abgerissen wurde und neue Wohnhäuser hingestellt wurden, die auf basemap.at nicht annähernd zu finden sind. Auch im Süden von Feldbach ist ein größeres “Gebäude” zu finden, das eigentlich der örtliche Friedhof ist. Auch dort gibt es keine Gebäude, ausser Gräber, die wohl kaum als Gebäude anzusehen sind).
    Diese 25-30 Häuser stellen jedoch niemals rund 16% aller Gebäude in Feldbach dar, da es hier deutlich mehr gibt, als 150-180 Häuser. Das sind vielleicht 5-7% aller Häuser!
    Umgekehrt betrachtet sind auf OSM diverse Gebäude eingezeichnet, die keine Entsprechung in Basemap.at haben, da diese Karte offensichtlich nicht aktuell gehalten wird. Und derer gibt es duzende (fängt bei der kleinen Gartenhütte an und geht bis zum Mehr-Parteien-Wohnhaus). Werden diese dann nicht gezählt? Würden diese auch berücksichtigt werden, müsste die OSM zu basemap.at Abdeckung bei >100% bereits liegen, sofern die Quote aus [Anzahl Häuser auf OSM] dividiert durch [Anzahl Häuser auf basemap. at] errechnet wird.

    Ich meine, es geht mir nicht um einzelne Prozentpunkte. Jedoch ist die Diskrepanz zwischen beobachteter Anzahl in einem Kartensystem zum anderen doch erheblich (16% oder ein Sechstel sind in meinen Augen nicht wenig). Letztlich orientiert sich man sich auch beim Kartenzeichnen auch an dieser Quote um zu wissen, in welchen Ortschaften noch was zu tun ist und in welche praktisch gänzlich abgedeckt sind. Im Übrigen habe ich diese Diskrepanz nicht nur in der Ortschaft Feldbach beobachtet, sondern auch in anderen, wie z.B. Raabau. Dort fehlen augenscheinlich 7 Häuser (keine Überlappung von grünen zu roten Flächen), lt. Quote sind aber nur 81% abgedeckt, also 19% oder ein Fünftel knapp fehlt. Mithin jedes 5. Haus eigentlich.
    Da eben der Unterschied dermaßen groß ist zwischen “Soll und Haben”, dachte ich mir, bedarf es doch einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Quote/Kennzahl.

    Reply

    1. Hallo Matthias,

      momentan wird das wirklich pixelweise berechnet, das heißt ein größeres Gebäude hat einen größeren Einfluss auf die Statistik. Und wenn ein Gebäude auf basemap.at verschoben ist, dann kriegt man keine 100%ige Abdeckung zusammen. Deshalb ist sie auch bei 85 % gedeckelt bzw. dort wird die Abdeckung als “komplett” angesehen.

      Das mit der Stadt Feldbach muss ich mir näher anschauen.

      LG
      Thomas

      Reply

  18. Durch die regelmäßige Nutzung der Übersicht http://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/623 habe ich eine weitere, mir unerklärliche Beobachtung gemacht:
    Gemeinden, die bereits als “>85% Abdeckung” klassifiziert wurden über mehrere Tage/Wochen hinweg, “fallen” z.B. auf rund 85% wieder zurück über Nacht. Wie kann das sein? Löscht da jemand im Hintergrund Gebäude raus oder ändern die Gebäude ihre Größe einfach so? 😉

    Ebenso möchte ich nochmals auf die von mir beobachtete Problematik (siehe Posts oben) hinweisen. Tendenziell ist diese bei Gemeinden am Land bzw. Gemeinden mit starker Zersiedelung (kein geschlossener Ortskern) deutlicher ausgeprägt, als in (Klein-)städten.
    Denn, ich habe mal ganz bewusst versucht, folgende Gemeinden aus dem Link oben auf >85% zu bringen (also auf praktische Vollständigkeit nach eurer Definition), aber ich finde keine Gebäude, die noch zu zeichnen wären: Raabau, Leitersdorf im Raabtal, Pertlstein wären u.a. diese Gemeinden, Mühldorf, Gossendorf sind da auch ganz ähnlich.

    Reply

  19. Seit 1/1/16 sind in der Südoststeiermark die Gemeindegrenzen der Gemeindezusammenlegung nun angepasst worden. Danke erstmals dafür, denn nun stimmen diese in der Karte (https://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/623) mit den tatsächlichen (seit 1/1/15) überein.
    Offenbar hat sich auch die Berechnungsmethode (siehe meine Anmerkungen oben) verändert, denn die Abdeckungsrate in einigen Gemeinden ist nun merklich plausibler, als zuvor. Viele Gemeinden sind gleich um 8-12% nach oben geschnellt – über Nacht! (oder hat da jemanden ein paar Hundert Häuser binnen weniger Minuten gezeichnet 😉 )

    Reply

    1. In Vorarlberg wird im Bezirk Feldkirch die Abdeckung der Gemeinden Meiningen, Düns und Dünserberg mit 0% angezeigt. Letztes Jahr lag diese noch bei ca. 80%.

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    2. Hallo Matthias!

      Ja ich habe mit 1.1.2016 die aktuellen Gemeindegrenzen übernommen. Außerdem verwende ich jetzt die PNG-Tiles anstatt der JPG-Tiles der basemap, was dazu führt, dass ich die Gebäudefarbe viel exakter extrahieren kann – genau genommen sind es nur mehr genau zwei RGB-Werte anstatt wie zuvor zwei RGB-Wertebereiche. Das führt zu einer zwischen 5 und 10 % höheren Abdeckung ohne Änderungen. Ich habe vor darüber noch einen Blogartikel zu schreiben – erst einmal muss der aktualisierte Dienst aber einmal stabil laufen! 🙂

      Freue mich weiter über Feedback!

      Reply

      1. Hallo Thomas,

        An dieser Stelle wollte ich eh mal fragen: es gibt in basemap rot eingefärbte Gebäude und dann gibt es weiß-graue – manchmal überlappen sich diese sogar. Was hat das zu bedeuten? Wenn ich das Luftbild dazu betrachte, so zeigt sich meist, dass grad mal das rot-hinterlegte stimmt und das weiße eigentlich falsch ist.
        Weiters eine Frage zu Aktualisierung deiner Übersicht: ich merke manchmal, dass sich der Gebäudevergleich erst 2 Tage später aktualisiert. Ist das gewollt oder ein Bug? Normal sind die Gebäude, die ich z.B. gestern zeichnete, 24h später grün in der Karte.
        Zu guter letzt meine letzte Frage: kann die Gebäudeabdeckung in deinem Vergleich auch > 100% werden? (nämlich wenn in OSM mehr Gebäude gezeichnet sind, als in basemap vorhanden) Es ist nach wie vor so (trotz der neueren Berechnung), dass ich Ortschaften/Gemeinden kenne, wo das grün von OSM das rot der basemap Häuser deines Vergleichs zur Gänze abdeckt und zusätzlich Häuser gezeichnet sind, die es in Basemap (noch) nicht gibt.

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        1. Hallo Matthias,

          zu den roten und weiß-grauen Gebäuden: Kannst du mir hier ein Beispiel nennen? Ca. Anfang des Jahres gab es einen Bug auf der basemap, der dazu geführt hat, dass manche Gebäude grau gerendert wurden. Vielleicht hat es damit zu tun; der Fehler ist mittlerweile behoben.

          Zur Aktualisierung: Das liegt daran, dass ich die Geofabrik-OSM-Dumps hernehme und diese den Stand irgendwann frühabends beinhalten. Ab ca. 22 Uhr stehen dann jeweils die aktualisierten Dumps zur Verfügung. Manchmal aber auch erst nach Mitternacht, was dazu führt, dass mein Skript die Änderungen dann erst am übernächsten Tag übernimmt. Es kommt also darauf an wann genau du die Änderungen hochgeladen hast und wann Geofabrik den neuen Österreich-Extrakt zur Verfügung stellt. Oft ergibt sich dadurch eine Verzögerung von zwei Tagen.

          Zur Abdeckung: Nein, die kann nicht größer als 100 % werden. Wenn man also theoretisch einen großen Gebäude-Polygon über eine ganze Gemeinde drüberzeichnet (bitte nicht machen 🙂 ), dann ist die Abdeckung genau 100 %. Es wird also berechnet, wie groß die Fläche jener Gebäude prozentuell ist, die genau über der Fläche eines basemap-Gebäudes liegen.

          Sorry für die späte Antwort! :/
          Thomas

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  20. Einige Gemeinden in Vorarberg haben eine sehr gute Abdeckung (z.B. Meiningen, Düns und Dünserberg im Bezirk Feldkirch). Trotzdem werden diese auf den letzten Rang 2128 gereiht.
    Ich vermute dass diese nach der neuen Berechnungsmethode auf über 100% kommen würden jedoch fälschlicherweise auf 0% gesetzt werden. Bitte überprüfen.

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    1. Hallo Martin!

      Das liegt an einem Bug auf der Basemap – bis vor kurzem wurden bei einigen Gemeinden (vor allem in Vorarlberg) die Gebäudeumrisse in einem Grau gerendert, das nicht von anderen Objekttypen unterscheidbar war und daruch vom Dienst nicht als Gebäude erkannt werden konnten. Ich habe daraufhin Thomas Piechl von der KAGIS Kärnten angeschrieben (das ist einer der technisch Verantworltichen der basemap). Siehe da – der Fehler war ihnen noch nicht bekannt und wurde innerhalb eines Tages behoben.

      Das erklärt den Riesensprung z.B. in Meiningen: https://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/80413

      Sollte es dir noch irgendwo auffallen bitte um Feedback!

      Thomas

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  21. Hallo,

    mir kommt der Deckungsgrad von 80% in Vösendorf viel zu hoch vor. Kann es sein, dass das nicht stimmt?

    Schöne Grüße,

    Volker

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    1. Hallo Volker,

      ich glaube der Deckungsgrad stimmt, und ich glaube es liegt daran, dass am westlichen Rand der Gemeinde viele sehr große Gebäude stehen und diese größtenteils abgedeckt sind. Die machen dann gleich sehr viel von der gesamten Gebäudefläche aus. Die Berechnung erfolgt nicht nach Anzahl der Gebäude (dann wäre der Deckungsgrad wohl wesentlich niedriger), sondern nach der Fläche.

      Schöne Grüße
      Thomas

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  22. Hallo Tom,

    Ich habe seit kurzem den ganzen Bezirk Südoststeiermark fertig, was die Gebäudeabdeckung einerseits, aber auch die Adressabdeckung (http://regio-osm.de/hausnummerauswertung/anzeige_dynamisch.html?land=%C3%96sterreich&stadt=Bad%20Radkersburg&lon=16.0003176742082&lat=46.6944978665054&zoom=13) andererseits betrifft. Und zwar auf einem sehr hohen Niveau wie man sieht, selbst verglichen mit Großstädten wie Wien/Graz/Linz ist die Adressabdeckung in der ländlich geprägten SO dzt. besser; es sind praktisch alle Adressen eingearbeitet, auch die Gebäudeabdeckung ist lt. deiner Statistik (https://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/details/623) hoch bis sehr hoch.
    Manchmal passt die Adressschreibweise nicht zu 100% noch mit der amtlichen überein. Das nur, weil die Gemeinden sich selbst nicht ganz sicher sind, wie nun der eine oder andere Ortsteil oder Straße geschrieben wird. Klingt vielleicht komisch, scheint aber so zu sein. Die Gde. Riegersburg wäre so ein Bsp. in SO, aber ich stehe hier noch mit den Gemeinden in Kontakt.
    Leider werden immer noch bei der relativen Gebäudeabdeckung in deiner Statistik manche Gemeinden in der SO mit “nur” 92-95% Abdeckung geführt, obwohl ich mir in einigen Gemeinden die Mühe gemacht habe, wirklich jede noch so kleine Gartenhütte & ähnliche Gebäude einzuzeichnen. Quasi um die Statistik zu “testen”. Dies speziell bei den Gebäuden in den Gde. Feldbach, Fehring, Riegersburg. Großteils sind sogar mehr Gebäude als in basemap in OSM, dennoch ist der stat. Wert niedriger. Was kann ich hier noch tun? Ist die Differenz auf 100% hier quasi der “systematische Fehler” der automatisierten Auslesung/Vergleich der Daten von basemap zu OSM? Oder was kann ich als OSM-Mapper da noch beitragen, damit da vielleicht mal einer 100ter steht?
    Was mir ebenso auffällt (Tendenz) in deiner Statstik: je kleiner eine Gemeinde ist (flächenmäßig & Anzahl an Gebäuden), desto leichter ist es, einen hohen Abdeckungsgrad zu erzielen/erreichen. Das sieht man an den Gemeinden Edelsbach bei Feldbach, Mettersdorf am Saßbach, aber auch bei Mühlgraben (im Bgld.)

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    1. Hallo Matthias,

      sorry für die stark verspätete Antwort, ich habe deinen Kommentar wohl übersehen. Eine 100 %ige Abdeckung ist leider praktisch nicht möglich, weil sich die Gebäude auf der Basemap und die auf den Satellitenbildern meist nicht zu 100 % überschneiden. 100 % sind also nur mit Schummeln und ungenauem / zu großem Einzeichnen von Gebäuden möglich. Das steht auch als letzter Punkt im gelben Warnkästchen auf der Hauptseite.

      Übrigens: Kennst du schon das “Austria Address Helper”-JOSM-Plugin für Adressen? https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper

      LG
      Tom

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  23. Liebe Forumsteilnehmer,
    ich hätte eine Frage an die Geografen/Geoinformatiker. Die Statistik Austria bietet Projektgebietsauswertungen an. Man definiert einen Polygon und bekommt eine Auswertung über die Einwohner innerhalb dieses Polygons. Wie verlässlich sind diese Zahlen und welche Fehler können auftreten. Die Berechnungen basieren auf der richtigen Verortung der (Gebäude)Objekte. Ich danke für die Antwort und finde es toll, dass es Menschen gibt, die sich so leidenschaftlich in den Dienst der Gesellschaft stellen!

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